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Zeiterfassung Microsoft Teams vs. separate App

Alexander Funk4 Min. Lesezeit
Freelancer am Küchentisch mit Laptop bei der Zeiterfassung

Warum ich diesen Vergleich überhaupt schreibe

Letzte Woche saß ich wieder mit einem Gründer am Telefon. Er nutzt Teams täglich für alles – Calls, Chat, Dateien. Und er fragte: „Kann ich nicht einfach dort meine Zeiten tracken?“ Ich habe selbst früher versucht, alles in einem Tool zu halten. Am Ende hat es meistens nicht gereicht.

Deshalb hier ein direkter Vergleich. Keine Marketing-Floskeln. Nur was ich aus eigenen Tests und vielen Gesprächen mit Nutzern gelernt habe.

Wie Zeiterfassung in Microsoft Teams eigentlich funktioniert

Teams selbst hat keine echte Zeiterfassung. Es gibt ein paar Power-Automate-Vorlagen oder Connectoren, die man basteln kann. Manche Agenturen nutzen den Chat-Bot oder Tabellen in einem Kanal. Das klingt erstmal praktisch, weil alles an einem Ort ist.

In der Praxis sieht es anders aus. Jemand startet einen Timer im Chat. Später muss jemand manuell die Stunden in eine Excel oder ein anderes Tool übertragen. Fehlerquellen sind vorprogrammiert. Und wenn mehrere Personen beteiligt sind, wird es schnell unübersichtlich.

Typische Probleme im Alltag

  • Keine automatische Pausenberechnung
  • Schwierige Projektzuordnung bei mehreren Kunden
  • Export für die Buchhaltung fehlt meist komplett
  • Keine saubere Urlaubs- oder Krankmeldung

Ein Nutzer erzählte mir neulich, dass er jeden Monat zwei Stunden damit verbringt, die Zeiten aus Teams-Chats zusammenzukopieren. Das summiert sich.

Wann eine separate App wirklich Sinn macht

Eine dedizierte Zeiterfassungs-App wie Jomawo ist genau dafür gebaut. Timer starten mit einem Klick, Projekte und Kunden sind sauber getrennt, und am Monatsende gibt es einen fertigen Export. Für Freelancer und kleine Teams ist das oft der entscheidende Unterschied.

Ich selbst tracke seit Jahren meine Stunden in einer eigenen App. Früher habe ich versucht, alles über Kalender und Notizen zu machen – hat nie lange gehalten. Die App erinnert mich sogar, wenn ich vergesse, einen Timer zu stoppen.

Konkrete Vorteile im direkten Vergleich

  1. Automatische Überstunden- und Pausenregeln
  2. Projektzeiten auf Knopfdruck auswertbar
  3. Stundenzettel-Export als PDF oder CSV in Sekunden
  4. Team-Übersicht ohne extra Excel-Dateien
  5. Mobile App mit Offline-Modus

Bei Microsoft Teams fehlen diese Dinge meist oder müssen aufwendig nachgebaut werden. Und jedes Update von Teams kann die kleinen Workarounds kaputt machen.

Was Teams trotzdem gut kann

Teams ist unschlagbar für Kommunikation. Die Integration mit Outlook-Kalendern funktioniert solide. Viele unserer Nutzer nutzen beide Tools nebeneinander: Teams für Calls und Chat, Jomawo für die eigentliche Zeiterfassung. Die Kombination ist oft die pragmatischste Lösung.

Ein Tipp aus der Praxis: Wer wirklich nur eine Handvoll Projekte hat und keine komplizierten Abrechnungen braucht, kommt mit Teams-Workarounds vielleicht eine Weile aus. Sobald es mehr wird, merkt man die Grenzen schnell.

Entscheidungshilfe: Wann lohnt sich der Wechsel?

Stell dir folgende Fragen:

  • Brauchst du monatlich einen sauberen Stundenzettel für Kunden?
  • Arbeiten mehrere Personen an denselben Projekten?
  • Willst du Überstunden automatisch berechnen lassen?
  • Brauchst du Auswertungen nach Kunde oder Projekt?

Wenn du mehr als eine dieser Fragen mit Ja beantwortest, lohnt sich eine separate App fast immer. Die Zeitersparnis ist spürbar.

Ich habe vor Kurzem mit einem kleinen Team gesprochen, das nach zwei Monaten Teams-Experiment zurück zu einer dedizierten Lösung gewechselt ist. Der Grund war einfach: Sie wollten ihre Zeit nicht mehr manuell nachpflegen.

Interne Verlinkung und weitere Tipps

Wer sich noch tiefer mit dem Thema beschäftigen will, findet in unserem Zeiterfassungs-Vergleich weitere Ansätze. Für Teams, die remote arbeiten, habe ich auch schon einen eigenen Artikel geschrieben: Zeiterfassung für remote Arbeit kostenlos.

Und falls du gerade erst startest: kostenlose Zeiterfassung bei Jomawo kannst du sofort ohne Kreditkarte testen. Viele Nutzer sind genau aus der Situation gekommen, die ich oben beschrieben habe.

Unterm Strich bleibt: Teams ist super für Kommunikation. Für saubere, stressfreie Zeiterfassung braucht es meistens doch eine eigene App.

Häufige Fragen

Teams selbst hat keine echte Zeiterfassung. Man kann mit Power Automate oder Tabellen basteln, aber echte Projektzuordnung, Überstundenregeln und saubere Exporte fehlen meist.
Sobald du mehrere Projekte, Kunden oder Teammitglieder hast und monatlich saubere Stundenzettel brauchst, spart eine dedizierte App deutlich mehr Zeit und Nerven.
Ja, das machen viele Nutzer. Teams für Kommunikation, Jomawo für die eigentliche Zeiterfassung. Die Kombination funktioniert sehr gut.
Aktuell nicht, aber die App lässt sich einfach neben Teams betreiben. Viele starten den Timer direkt im Browser oder per Handy.

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