Harvest vs Clockify: Kosten und Features im direkten Vergleich

Warum ich diesen Vergleich überhaupt schreibe
Im Alltag höre ich immer wieder dieselbe Frage: Harvest oder Clockify? Beide Tools tauchen in Gesprächen mit Freelancern und kleinen Teams auf. Ich selbst habe beide ausprobiert, als wir Jomawo gebaut haben. Die Unterschiede liegen vor allem bei den Kosten und bei dem, was man wirklich täglich braucht.
Preise im direkten Vergleich
Harvest startet bei etwa 12 Dollar pro Nutzer und Monat. Es gibt keine echte kostenlose Version für längere Nutzung. Clockify dagegen bietet einen kostenlosen Plan mit unbegrenzter Nutzerzahl. Wer mehr will, zahlt ab 3,99 Dollar pro Nutzer. Unterm Strich entscheidet oft das Budget, besonders bei Agenturen oder Solo-Selbstständigen.
Was der kostenlose Clockify-Plan wirklich kann
Man kann Projekte anlegen, Zeiten tracken und einfache Berichte ziehen. Für viele reicht das. Sobald man aber Rechnungen direkt aus den Zeiten erstellen oder detaillierte Auswertungen braucht, stößt man schnell an Grenzen. Genau hier beginnen die Gespräche mit Nutzern, die nach einer echten kostenlosen Zeiterfassung suchen.
Features: Was beide Tools können – und wo es hakt
Harvest glänzt bei der Rechnungsstellung und bei den Integrationen. Man verknüpft Projekte direkt mit QuickBooks oder Stripe. Clockify ist bei der reinen Zeiterfassung flexibler: Browser, App, sogar Offline-Modus. Doch bei der Projektzeiterfassung fehlen oft einfache Regeln für billable und non-billable Stunden.
Berichte und Auswertungen
Harvest liefert übersichtliche Reports, die man auch Kunden zeigen kann. Clockify bietet viele Export-Optionen, aber die Aufbereitung der Daten braucht oft zusätzliche Arbeit. In der Praxis bedeutet das für viele Teams: man verbringt Zeit mit Formatieren statt mit der eigentlichen Arbeit.
Teamverwaltung und Skalierung
Bei Clockify kann man beliebig viele Nutzer hinzufügen, ohne sofort zu zahlen. Harvest wird schnell teuer, wenn das Team wächst. Für Startups und kleine Agenturen ist das ein entscheidender Punkt. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einem Gründer, der nach sechs Monaten Harvest plötzlich 80 Euro mehr im Monat zahlen sollte – nur weil zwei weitere Leute mitmachten.
Integrationen und API
Beide Tools haben APIs. Harvest ist bei gängigen Buchhaltungstools etwas voraus. Clockify holt bei Slack und Google Workspace auf. Wer allerdings eine einfache Lösung ohne viele Schnittstellen sucht, spart sich oft den ganzen Integrationsaufwand.
Was viele Nutzer stattdessen fragen
Die meisten, die Harvest oder Clockify testen, wollen eigentlich nur eines: Zeiten erfassen, ohne ständig über Limits oder Preise nachzudenken. Genau deshalb haben wir bei Jomawo von Anfang an auf ein dauerhaft kostenloses Modell gesetzt. Keine versteckten Gebühren, keine Nutzerlimits. Wer mehr braucht, kann später erweitern – muss aber nicht.
Ein weiterer Punkt, der in Vergleichen oft fehlt: die Bedienung im Alltag. Viele Tools sehen auf dem Papier gut aus, fühlen sich aber umständlich an. Deshalb lohnt es sich, nicht nur Features zu vergleichen, sondern auch mal eine Woche lang wirklich zu testen.
Harvest oder Clockify – oder etwas anderes?
Wenn du vor allem Rechnungen schreiben willst und dafür bezahlen möchtest, kann Harvest sinnvoll sein. Wenn du erstmal nur tracken und später vielleicht erweitern willst, ist Clockify oft die praktischere Wahl. Viele unserer Nutzer haben beide ausprobiert und sind dann bei einer Lösung geblieben, die weder Limits noch Kosten pro Kopf hat.
Am Ende zählt, was in deinem Workflow wirklich funktioniert. Die meisten brauchen keine 50 Integrationen. Sie brauchen eine App, die zuverlässig läuft und keine Überraschungen bei der Rechnung bringt.
Mehr zu unserem Ansatz findest du auf der Funktionsübersicht. Oder schau dir direkt an, wie wir Clockify als Alternative positionieren.
Häufige Fragen
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