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Professionelle Rechnung aus Zeiterfassung erstellen

Daniel Amzovski3 Min. Lesezeit
Freelancer erstellt Rechnung aus erfassten Stunden am Laptop

Stunden erfassen, Rechnungen schreiben

Du hast deine Zeit getrackt. Jetzt muss die Rechnung raus. Viele Freelancer zögern genau hier. Der Schritt von der Liste erfasster Stunden zur fertigen Rechnung fühlt sich oft umständlich an.

In einem Gespräch letzte Woche erzählte mir ein Entwickler, dass er seine Stunden monatelang sammelt und dann abends vor dem Laptop sitzt und alles manuell zusammensucht. Das muss nicht sein.

Die richtige Basis schaffen

Professionelle Rechnungen brauchen klare Daten. Welches Projekt, welche Tätigkeit, wie viele Stunden, welcher Stundensatz. Fehlt nur eines davon, wirkt die Rechnung schnell unvollständig.

Deshalb lohnt es sich, schon beim Tracken sauber zu arbeiten. Ein kurzer Kommentar pro Eintrag reicht meist. Später siehst du sofort, was in die Rechnung gehört.

Schritt-für-Schritt zur fertigen Rechnung

Hier die Reihenfolge, die sich bei den meisten bewährt hat.

  1. Exportiere die relevanten Stunden aus deiner Zeiterfassungssoftware. Filtere nach Projekt oder Zeitraum.
  2. Prüfe die Einträge noch einmal kurz auf Vollständigkeit.
  3. Übertrage die Summen in dein Rechnungsprogramm oder nutze eine Vorlage, die automatisch Summen bildet.
  4. Füge deine üblichen Angaben hinzu: Rechnungsnummer, Datum, Zahlungsziel, Bankverbindung.
  5. Versende die Rechnung als PDF und speichere eine Kopie ab.

Der ganze Vorgang dauert bei guter Vorbereitung oft nur zehn Minuten.

Was in eine gute Rechnung gehört

Neben den reinen Stunden brauchst du noch ein paar feste Elemente. Deine Steuernummer oder USt-ID. Eine kurze Leistungsbeschreibung. Und natürlich den Gesamtbetrag inklusive oder exklusive MwSt, je nach deiner Situation.

Manche Kunden wollen zusätzlich eine Aufschlüsselung nach Tagen. Andere reicht die Summe pro Projekt. Frag am besten einmal nach, dann sparst du Rückfragen.

Häufige Stolpersteine

Die größte Fehlerquelle ist ungenaues Tracken. Wenn du erst beim Rechnungs schreiben merkst, dass zwei Stunden fehlen oder doppelt erfasst sind, wird es nervig.

Ein weiterer Punkt: unterschiedliche Stundensätze innerhalb eines Projekts. Markiere die Einträge schon beim Tracken mit einem kurzen Vermerk. Später kannst du sie dann sauber gruppieren.

Ich selbst habe früher oft vergessen, Reisezeiten oder kurze Abstimmungen mit zu erfassen. Das summiert sich. Heute notiere ich auch die kleinen Dinge direkt.

Tools, die den Prozess erleichtern

Eine gute Zeiterfassungssoftware exportiert nicht nur Rohdaten. Sie liefert bereits sortierte Listen oder CSV-Dateien, die du direkt in Rechnungsprogramme importieren kannst. Manche Tools bieten sogar direkte Rechnungsvorlagen an.

Schau dir dazu auch unsere Tipps für Freelancer an. Dort findest du weitere Hinweise, wie du den gesamten Ablauf vom Tracken bis zur Abrechnung schlank hältst.

Beispiel aus der Praxis

Stell dir vor, du hast für ein Web-Projekt 27 Stunden erfasst. Davon 18 Stunden Entwicklung, 6 Stunden Abstimmung, 3 Stunden Testing. Dein Stundensatz liegt bei 85 Euro. Die Rechnung enthält dann eine kurze Tabelle mit diesen Positionen, die Zwischensummen und den Gesamtbetrag von 2295 Euro netto.

Der Kunde sieht sofort, wofür er zahlt. Du hast alle Nachweise beisammen, falls später Fragen kommen.

Am Ende zählt vor allem eines: Konsistenz. Wer regelmäßig saubere Rechnungen schickt, wirkt professioneller und bekommt sein Geld schneller.

Probiere es einfach mal mit den nächsten erfassten Stunden aus. Die erste Rechnung dauert noch etwas länger, danach geht es deutlich schneller.

Wenn du eine kostenlose Zeiterfassung suchst, die dir diese Exporte und Übersichten direkt liefert, schau gerne auf jomawo.com vorbei.

Häufige Fragen

Exportiere die Stunden aus deiner Zeiterfassungssoftware, prüfe sie kurz und übertrage die Summen in eine Rechnungsvorlage oder ein Buchhaltungstool. Achte auf klare Positionen und deine festen Rechnungsdaten.
Rechnungsnummer, Datum, Leistungsbeschreibung, Stundensatz, Gesamtbetrag, deine Steuernummer und Zahlungsinformationen. Je nach Kunde lohnt sich auch eine kurze Aufschlüsselung.
Ja, die Exportfunktion liefert sortierte Listen und CSV-Dateien, die du in gängige Rechnungsprogramme oder Vorlagen übernehmen kannst.
Tracke schon mit kurzen Kommentaren und gleichen Projektbezeichnungen. So siehst du später sofort, welche Einträge zusammengehören.

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