RatgeberDSGVOZeiterfassungDatenschutzComplianceArbeitsrecht

DSGVO-konforme Zeiterfassung – So vermeidest du Fehler

Daniel Amzovski3 Min. Lesezeit
Freelancer bei der DSGVO-konformen Zeiterfassung im Homeoffice

Warum die DSGVO bei Zeiterfassung relevant ist

Zeiterfassung klingt erstmal harmlos. Doch sobald personenbezogene Daten wie Namen, Arbeitszeiten oder Projektzuordnungen gespeichert werden, greift die DSGVO. Viele unterschätzen, wie schnell man hier gegen Regeln verstößt.

Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einem Entwickler, der einfach alles in einer Excel-Datei auf dem Firmenlaptop gespeichert hatte. Keine Verschlüsselung, keine Löschfristen. Das war ein Weckruf.

Welche Daten überhaupt erfasst werden

Arbeitszeiten allein reichen oft schon aus, um Rückschlüsse auf Personen zu ziehen. Kombiniert mit Projektinformationen oder Kunden wird es schnell sensibel. Deshalb muss jede Software klare Antworten auf Speicherort, Zugriffsrechte und Löschkonzepte liefern.

Häufige Fehler bei der Datenspeicherung

Viele nutzen noch immer Cloud-Dienste ohne EU-Server oder ohne klare Verträge zur Auftragsverarbeitung. Ein weiterer Klassiker: Daten werden jahrelang aufgehoben, weil niemand die Löschfristen definiert hat.

  • Fehlende AV-Verträge mit dem Anbieter
  • Keine Verschlüsselung bei der Übertragung
  • Zu weitreichende Zugriffsrechte im Team
  • Manuelle Exporte ohne Protokollierung

Das kennt vermutlich jeder, der schon einmal schnell eine Lösung gesucht hat.

Wie lange darf man Daten eigentlich speichern

Die DSGVO gibt keine starren Fristen vor. Entscheidend ist der Zweck. Für Lohnabrechnungen gelten oft sechs Jahre, für reine Projektzeiten manchmal weniger. Wichtig ist, dass du das intern dokumentierst.

So prüfst du eine Zeiterfassungssoftware richtig

Bevor du dich für ein Tool entscheidest, solltest du die Datenschutzerklärung und die technischen Maßnahmen anschauen. Frag konkret nach Serverstandort, Verschlüsselung und ob ein AV-Vertrag automatisch mitkommt.

Bei Jomawo haben wir von Anfang an auf deutsche Server und verschlüsselte Übertragung gesetzt. Das war uns wichtig, weil wir selbst oft mit sensiblen Kundendaten arbeiten.

Praktische Schritte für den Alltag

  1. Prüfe, ob dein Tool einen AV-Vertrag anbietet
  2. Definiere interne Löschfristen und halte sie ein
  3. Beschränke Zugriffe auf das Notwendigste
  4. Nutze bei Exporten nur verschlüsselte Wege
  5. Dokumentiere alle Entscheidungen

Ein kurzer Check pro Quartal reicht meist aus, um ruhig zu schlafen.

Was passiert bei Verstößen

Bußgelder können empfindlich sein. Noch häufiger sind aber Abmahnungen oder Nachfragen von Kunden, die selbst DSGVO-konform arbeiten müssen. Ein sauberes System spart hier viel Ärger.

Ich habe erlebt, wie ein kleines Team nach einer Kundenanfrage binnen zwei Tagen alle Prozesse anpassen musste. Das geht, wenn die Grundlage stimmt.

Übrigens: Wer kostenlose Zeiterfassung sucht, findet bei uns eine Lösung, die bereits die wichtigsten Vorgaben erfüllt.

Mehr zu rechtlichen Grundlagen findest du auch in unserem Artikel zur Arbeitszeiterfassungspflicht Deutschland.

Fazit aus der Praxis

DSGVO-konforme Zeiterfassung ist kein Hexenwerk. Mit etwas Vorbereitung und der richtigen Software lässt sich das Thema entspannt lösen. Am wichtigsten ist, dass du nicht erst bei der ersten Nachfrage aktiv wirst.

Probiere Jomawo einfach aus und sieh dir die Einstellungen selbst an: https://jomawo.com.

Häufige Fragen

Ja, sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden, ist ein AV-Vertrag mit dem Anbieter Pflicht.
Es kommt auf den Zweck an. Für Lohnabrechnungen oft sechs Jahre, für reine Projektzeiten meist kürzer. Dokumentiere deine Fristen.
Nicht automatisch. Du brauchst zusätzlich klare technische Maßnahmen und einen AV-Vertrag.
Fehlende AV-Verträge, unverschlüsselte Daten und fehlende Löschkonzepte gehören zu den Klassikern.

Das könnte dich auch interessieren

Damit du mehr Zeit hast für das, was wirklich zählt.

Starte jetzt kostenlos und erfasse bis zu 160 Stunden pro Monat – ohne einen Cent zu zahlen.